Start von EHRI-DE

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Am 27. April 2026 begingen die Mitglieder des Forschungskonsortiums EHRI-DE am Institut für Zeitgeschichte in München (IfZ) die offizielle Gründung des deutschen Ablegers der European Holocaust Research Infrastructure ERIC. Isabel Heinemann, Direktorin des IfZ, eröffnete die feierliche Veranstaltung, zu der auch externe Gäste aus dem Bereich der Holocaustforschung geladen waren. Andrea Löw, Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien, und Frank Bajohr, ehemaliger Leiter des Zentrums, blickten auf die Geschichte und Genese des Projekts zurück und stellten Bezüge zu aktuellen Debatten im Forschungsfeld her. Johannes Meerwald, Projektkoordinator von EHRI-DE, und Katharina Freise, User Engagement and Impact Officer am Central Hub von EHRI-ERIC, sprachen hingegen über die Mission von EHRI-DE im nationalen und transnationalen Kontext. Abschließend hielt Maximilian Strnad eine Keynote Lecture zu aktuellen Herausforderungen und Chancen der digitalen Repräsentation biografischer Daten im digitalen Raum.

Am darauffolgenden Tag kamen die Projektpartner zu einem ersten internen Workshop zusammen, bei dem der Aufbau der Forschungsinfrastruktur sowie die Potenziale der Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks diskutiert wurden.

EHRI-DE wird seit Februar 2026 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Die Gründung von EHRI-DE markiert einen Meilenstein für die Holocaustforschung in Deutschland und eröffnet neue Perspektiven für die transinstitutionelle und transnationale Zusammenarbeit sowie die Vernetzung von Quellen, Daten und Wissen.

Eine Übersicht der Projektpartner findet sich hier.