EHRI-DE Angebote

Das umfangreiche Online-Archiv der Arolsen Archives bietet den Nutzern aktuell Zugriff auf 40 Millionen Dokumente und wird kontinuierlich ausgebaut. Jährlich greifen rund 700.000 Menschen auf diese zentrale Quelle zur NS-Verfolgung zu. Der von den Arolsen Archives als digitales Hilfsmittel erstellte e-Guide hilft den Nutzern, die Dokumente besser zu verstehen.

#everynamecounts lädt Freiwillige dazu ein, am größten digitalen Denkmal für die Opfer und Überlebenden des Nationalsozialismus mitzuarbeiten. Die Crowdsourcing-Initiative macht es leicht, selbst ein Zeichen zu setzen und aktiv zu werden. Wer mithelfen möchte, braucht lediglich ein Smartphone oder einen Computer mit Internetzugang und ein paar Minuten Zeit, um die Namen und Informationen von den Original-Dokumenten zu digitalisieren.

Im #LastSeen Bildatlas werden alle überlieferten Bilder von Deportationen aus dem Deutschen Reich zwischen 1938 und 1945 in kuratierter und wissenschaftlich kontextualisierter Form digital veröffentlicht. Durch die komplexe Filterstruktur und die Annotation der Fotografien mit historischem Kontextwissen ist der Bildatlas digitale Edition und interaktive Ausstellung zugleich.

PMJ ist eine 16-bändige Edition historischer Dokumente in englischer Übersetzung, die die Verfolgung und Ermordung der Juden im Deutschen Reich und im gesamten nationalsozialistisch dominierten Europa von 1933 bis 1945 aus der Perspektive von Tätern, Opfern und Dritten behandelt. Wissenschaftliche Einführungen zu den wichtigsten Ereignissen und Entwicklungen sowie erläuternde Fußnoten, Biografien und Register stellen den Kontext der Dokumente her.
Seit 2019 präsentiert das IfZ seine Open Access-Publikationen auf dem Repositorium Zeitgeschichte Open; im Dezemer 2023 erfolgte ein vollständiger Relaunch. Auf Zeitgeschichte Open sollen, gemäß der Open-Access-Policy des Instituts, sukzessive alle IfZ-Publikationen bereitgestellt werden, für die entsprechende rechtliche Voraussetzungen bestehen. Neben Open-Access-Titeln werden über das Repositorium auch digitalisierte und zugangsbeschränkte Publikationen sowie Archivbestände angeboten.

Interviews mit 24 Überlebenden des KZ Buna/Monowitz sind Teil des Wollheim Memorials. Während einer Erneuerung der Website des Wollheim Memorials macht das Fritz Bauer Institut sie zugänglich.

In Zusammenarbeit mit dem Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden macht das Fritz Bauer Institut den Audio-Mitschnitt des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses zugänglich.

Die 2014 vom Fritz Bauer Institut und dem Jüdischen Museum Frankfurt entwickelte Ausstellung wurde 2023 digitalisiert. Versionen in englischer und Leichter Sprache stehen ebenfalls zur Verfügung.

Für die Auseinandersetzung mit dem Holocaust im Schulunterricht entwickelt das Fritz Bauer Institut Unterrichtsmodule zu verschiedenen Themen, die Lehrerinnen und Lehrer kostenfrei nutzen können.

Das Fritz Bauer Institut veranstaltet regelmäßig öffentliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen sowie Buchvorstellungen. Ausgewählte Veranstaltungen sind anschließend als Videoaufzeichnungen verfügbar.

Etwa 450 Zeitschriften sind zwischen 1933 und 1945 im Exil erschienen. Mit dem Projekt „Exilpresse digital“ will das Deutsche Exilarchiv einen möglichst repräsentativen Überblick über die Exilpresse geben und besonders schwer zugängliche Periodika verfügbar machen.

Die in NS-Deutschland erschienenen jüdischen Periodika stellen eine historische Quelle von hohem Rang für die Erforschung des Lebens und Leidens der jüdischen Gemeinschaft unter der NS-Diktatur dar.

Hier finden Sie einen Überblick zur Sammlung des Deutschen Exilarchivs und nützliche Tipps für Recherche und Nutzung der Bestände.

Über das Online-Angebot des Exilarchivs 1933-1945 können Sie die Holocaust-Überlebenden Kurt Salomon Maier und Inge Auerbacher zu ihren Erfahrungen und Erlebnisse befragen. Grundlage für das interaktive Angebot sind zwei umfassende Interviews mit jeweils über 900 Antworten.